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Das überraschende Erlebnis in Medjugorje

Vom 8. bis 12. September 1989 war ich mit einer Schweizer Wallfahrtsgruppe von 22 Personen im jugoslawischen Medjugorje, das erste Mal auf einer Pilgerreise Ausland. Als skeptischer Schweizer wollte ich mir selber ein Bild von diesem Ort machen, wo die Muttergottes offenbar seit dem 25. Juni 1981 täglich erscheint.
Neben sehr eindrucksvollen Erlebnissen war ich, wie einige andere auch, zufällig Zeuge eines ausserordentlichen Ereignisses über dem Dorf von Medjugorje. Am 11. September abends befand ich mich zwischen 18.40 h und 19.00 h, in der Zeit, wo die Gottesmutter den Sehern erscheint, ca. 2,5 km östlich des Dorfes, alleine auf einer leichten Anhöhe, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Am leicht bewölkten Abendhimmel hatten sich offensichtlich an der Grenze zweier Luftfronten verschiedenartige Wolkenzuge gebildet, die meine Aufmerksamkeit erweckten und längere Zeit auf sie lenkten.
Aus einer auffälligen Wolkenstellung bildete s3.ch wie beim Ent¬stehen eines Hurrikans oder Torrnados eine geankerte Wolkenspirale. Aus diesem Kreisgebilde formte sich ein älteres Männergesicht, welches ich von der Seite sah, da es auf die Kirche oder das Dorf Medjugorje hinunter schaute. Dieses zuerst für mich zuerst etwas unheimliche, furchterregende, wohl unvergessliche Gesicht hinterliess in mir den Eindruck eines Mannes von ausserordentlicher Gerechtigkeit. Es wurde von einer Mitzeugin aus unserer Pilgergruppe, welche sich zu dieser Zeit neben der Kirche aufhielt (also 2.5km vor mir entfernt) ebenfalls gesehen. Diese Frau aus dem Kanton Zug schilderte mir, dass sie sich innerlich veranlasst fühlte, doch einmal nach oben gegen den Himmel zu schauen. Sie sah, wie sich aus einer Wolke heraus ein Gesicht bildete, das auf die Kirche und sie herabschaute. (Dies entsprach meiner Feststellungen, dass dieses Gesicht auf die Kirche oder das Dorfzentrum zu schauen schien.) Die Mitpilgerin empfand dieses Gesicht gleich. als Antlitz von Gatt Vater und verspürte dabei ein grosses Glucks- und Freudengefühl. Dieses Gesicht entsprach laut ihren Aussagen dem Vaterbild, wie es in Einsiedeln in der Hauptkuppel oben in der Mitte dargestellt ist. Dieses Wolkenbild entspreche ebenfalls dem Gott-Vater-Bildnis, wie es an der Kirchendecke im Kloster auf dem Gubel bei Menzingen dargestellt sei.
Solche ausserordentliche Vorkommnisse scheinen in Medjugorje manchmal nur von einem Teil der Anwesenden beobachtet zu werden. Das von uns beiden ca. 7-8 Minuten lang gesehene Gesicht wurde von der Mitzeugin als Gnadenerweisung an uns persönlich, angesehen. Es kann ein Zeichen der Gnade sein, um auch in schweren Zeiten die Kraft aufzubringen, JA zu Gott sagen zu können.
Man sagt, dass in Medjugorje nach Jahrhunderten von Krieg und Christenverfolgung der Himmel nun durchgebrochen sei und dieses Volk nach vielem Leiden solche Gnadenströme verdient habe. Es scheint aber, dass auch Pilger aus verschiedensten Ländern, die, wie ich, ohne besondere Erwartungen an diesem Gnadenfluss teilhaftig werden können.
Es soll offenbar eine Foto von dieser Erscheinung gesehen worden sein.
Ch. V