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Dankesschreiben 2006 (4)

Hallo Adelbert,

ich möchte Dir nochmals von ganzem Herzen für die schönen Gespräche, die ich mit Dir führen durfte, danken.
Alle Mitreisende, mit denen ich jetzt im Nachhinein gesprochen habe, sagten alle das Gleiche:
Du bist ein ganz besonderer Mensch. Und Du warst für unsere Gruppe ein Geschenk des Himmels.
So bin ich davon überzeugt, so wie es auch M… sagte: es gibt keine Zufälle, sondern wir werden geführt, wenn wir vertrauen und auf unsere Herzen hören. Wie ich Dir schon in Medjugorje erzählte, wurde mir der Weg für die Reise bereits zu Hause schon geebnet, in Medjugorje dann selber, die Führung zum richtigen Beichtvater, dann die Führung zu Dir.
Durch die Gespräche mit Dir sind mir "tausend Osrams" in meinem Gehirn aufgegangen und ich kann dadurch weiter arbeiten an mir und sehe viele Dinge anders als vorher.
Dann das Erlebnis "Medjugorje" selbst. Diesen Frieden, diese Ruhe im Herzen finden zu dürfen, dann der Vortrag von P. Jozo über das Fasten. Fastet mit den Augen, Ohren, Mund(Worte) hat mich doch sehr beeindruckt. Fasten in Form von Nahrungsaufnahme ist für mich absolut kein grosses Problem, da ich das Essen eher vergesse, aber fasten mit Worten!! Wenn man bedenkt, was für fürchterliche Waffen Worte sein können, wie verletzend Worte sein können. Fastet mit den Ohren! !! Stille erleben, Stille ertragen lernen.
Was hören wir den ganzen Tag!!! Fastet mit den Augen. - Den Kopf leer machen von allem. Das sind doch ganz andere Dimensionen...
Dann am Freitagabend: Ich sass mit meiner Schwester auf einer Bank vor der Marienstatue, Du weisst, ich habe Platzangst (drückende Menschenmenge) und bin daher nicht mit auf den Erscheinungsberg gegangen. Wir beteten den Rosenkranz still vor uns hin, ich wurde immer müder und war kaputt vom vergangenen Tag und war eigentlich durchgefroren und bettreif.
Auf einmal wurde ich schlagartig hellwach, total ruhig, ein innerer Frieden und absolutes Wohlsein, Glück.
Ein Gedanke oder Gefühl - Jetzt ist Sie da!
Ich schaute auf die Uhr - es war Punkt 22.00 Uhr.
Eine Frau fragte mich hinterher: und haben Sie die Muttergottes gesehen?? Meine Antwort: Nein, aber sie kam in unsere Herzen.
Am Sonntag nach unserer Rückkehr ging ich bei uns zur Messe, unser Pfarrer begrüsste mich, fragte mich nach meinem Wohlergehen und ich antwortete ihm, es geht mir gut, so gut wie schon lange nicht mehr. Ich war eine Woche in Medjugorje. Er strahlte ob meiner Antwort.
In der Predigt behandelte er genau die Themen, die mich in Medjugorje umtrieben - auf Dein Herz hören, mit dem Herzen beten, Respekt. Nach der Messe zog er mich noch in die Sakristei mit, gab mir die CD - Betet meinen Sohn an. Genau diese CD wollte ich dort kaufen, bekam sie aber leider nicht auf deutsch!!! Zufall????
Ja, ich kann sagen, Medjugorje hat mich verändert. Zuerst fühlte ich mich noch wie in Watte gepackt und war gespannt auf den geschäftlichen Alltag. Aber ich kann sagen, mit dieser Gewissheit, dass mit Gottes Hilfe und Liebe alles gelingt, kann mir niemand und nichts etwas anhaben. Der Alltag hat mich zwar wieder, aber ich kehre gedanklich dann nach Medjugorje zurück, höre die CD und werde sofort ruhig und gelassen. Der Friede von Medjugorje bleibt.
Übrigens, durch Deinen Gedankenanstoss:... Gutes unterlassen... (Unterlassungssünden) habe ich neu über meine ehrenamtliche Tätigkeit bei uns hier im Altenzentrum in der Demenzgruppe nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, der Gedanke an Hospizarbeit, der mir schon seit Jahren im Kopf rumgeistert zuzulassen und wenn ich dazu geführt werde, auch in die Tat umzusetzen.
Schon alleine den Mut zu fassen, Gutes zu tun, zu helfen wo man kann, anderen ein gutes Wort zu sagen anstatt wortlos über Situationen hinweg gehen, schon allein dieses macht mich viel lebendiger. Mal schauen, was Gott für Pläne für mich hat.
Allerdings erlebte ich in Medjugorje auch die reinsten Deja vus, die ich leider noch nicht erfassen kann, wieso, warum, weshalb. Da bin ich noch am hirnen.
Trotzdem oder gerade deswegen, möchte ich an mir selber weiterarbeiten um vielleicht irgendwann einmal "über das Pläne zeichnen" hinaus zu kommen und das "Fundament" in Angriff nehmen zu können. Das ist noch viel Arbeit und ein langer Weg.
Ich danke Dir bereits jetzt für Deine Mühe und danke Dir vor allem aber für Deine Hilfe im Gespräch. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn wir uns mal wieder sehen. Es ist ausserordentlich wohltuend, so mit jemandem sprechen zu können. Ganz herzliche Grüsse und Gottes Segen
wünsche Dir und Deiner Familie

Ma