Pater Pio



Pater Pio war ein Apostel. Einer der lehrte, und heilte. Tausende Menschen, die zu ihm in den Beichtstuhl kamen, führte er zu Gottvertrauen, Hoffnung und Umkehr. Er heilte die Seelen, aber auch die körperlichen Leiden vieler Menschen. Sein Ruf als Wundertäter war weltbekannt und beruhte auf dem Zeugnis vieler.
Die Wundmale hatte Pater Pio im Chor des Klosters Santa Maria delle Grazie in San Giovanni Rotondo am 20. September 1918, Freitag vor dem Fest des heiligen Matthäus erhalten. P. Pio befindet sich allein in der Kirche, betet und blickt auf das Kreuz. Plötzlich hatte er eine Vision: Feurige Lichtstrahlen durchbohren sein Herz, seine Hände und Füsse.
Pater Pio wurde für viele zum Scheidepunkt ihres Lebens: Durch ihn lernen sie noch heute, wieder glauben. Es strömten Tausende zu ihm in den Beichtstuhl. Er galt als „Apostel des Beichtstuhls“.
Pater Pio ist am 23. September 1968 81-jährig gestorben.
Am 2. Mai 1999 erhob ihn Papst Johannes Paul II. in der „Seligsprechung des Jahrhunderts“ zur Ehre der Altäre.
Am 16. Juni 2002 wurde er heilig gesprochen. Nur 34 Jahre nach seinem Tod.
Die Kirche leitet den Seligsprechungsprozess ein. Am 2. Mai 1999 spricht der Heilige Stuhl Pater Pio selig.

