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Fatima

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Fatima live!



An jedem 13ten der Monate Mai bis Oktober des Jahres 1917 - immer um die Mittagszeit - erschien Unsere Liebe Frau in der Cova da Iria drei Hirtenkindern: Lucia (10 Jahre), Francisco (9) und Jacinta (7), um die Menschen auf den Weg des Heils zurückzuführen.
Diesen Ereignissen gingen drei wichtige Erscheinungen des Engels ein Jahr zuvor voraus, der die Kinder auf das Kommen der Mutter Gottes vorbereitete.
Bei der Erscheinung im Juli versprach die Heiligste Jungfrau im Oktober ein Wunder zu wirken, das alle sehen könnten. Und tatsächlich waren am 13. Oktober ungefähr 70 000 Menschen in der Cova da Iria Zeugen des Sonnenwunders.
Durch die Erscheinungen von Fatima wuchs in der Kirche neues geistiges Leben, das wir ganz einfach Botschaft von Fatima nennen können. Vom Engel vorbereitet durch die Heiligste Jungfrau gekrönt und an erster Stelle von den Seherkindern im Alltag vorgelebt, folgen heute Millionen von Gläubigen der Botschaft von Fatima.
Der Engel forderte die Kinder dazu auf, Gott anzubeten und die Sünden gegen ihn und das Unbefleckte Herz Mariens widergutzumachen.

Er lehrte sie folgende Gebete:
„Mein Gott, ich glaube an dich, ich bete dich an, ich hoffe auf dich und ich liebe dich. Ich bitte dich um Verzeihung für jene, die an dich nicht glauben, dich nicht anbeten, auf dich nicht hoffen und dich nicht lieben.“
„Heiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, in tiefer Ehrfurcht bete ich dich an und opfere dir auf den kostbaren Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Jesu Christi, gegenwärtig in allen Tabernakeln der Erde, zur Wiedergutmachung für alle Schmähungen, Sakrilegien und Gleichgültigkeiten, durch die er selbst beleidigt wird. Durch die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens und des Unbefleckten Herzens Mariens bitte ich dich um die Bekehrung der armen Sünder.“


Unsere Liebe Frau bat inständig um:
a) das tägliche Rosenkranzgebet und lehrte die Kleinen folgendes Stossgebet im Anschluss an jedes Geheimnis:„0 mein Jesus, verzeihe uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.“
b) Opfer für die Sünder, denn“ viele Seelen gehen verloren, weil niemand für sie opfert und betet“,
c) die Andacht der Ersten Sühnesamstage,
d) die Weihe an ihr Unbeflecktes Herz.
Die trostreichen Worte des Engels („Gott hat mit euch Pläne des Erbarmens vor“) und die U. L. Frau („Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz siegen“) geben uns die Gewissheit, dass diese Botschaft, angenommen oder zurückgewiesen, verwirklicht oder verschmäht, die Kirche früher oder später zum Sieg über das Böse und die Welt zum Frieden führen wird.

Am 13 Oktober 1967 sagte Bischof Rudolf Graber unter anderem im Dom zu Regensburg:
„Wer über Fatima reden will, muss zunächst einmal Geschichte studieren aus objektiven geschichtlichen Werken und nicht aus schnell zusammengeschriebenen Aufsätzen in Zeitungen und Illustrierten. Er muss die kleinen Details der Geschichte studieren und muss einen Blick haben für die grossen Zusammenhänge. Er muss freilich auch davon überzeugt sein, dass Gott auch heute noch hinter der Geschichte steht und dass er auch heute noch die Macht hat, in die Geschichte einzugreifen.“
Er muss von dem überzeugt sein, was der protestantische Schweizer Theologe Walter Nigg einmal so ausgedrückt hat: „Nicht nur die Bibel kennt ein göttliches Eingreifen, auch die spätere christliche Geistesgeschichte ist von dem lebendigen Atem Gottes durchweht. Noch heute offenbart sich Gott im Drama der Geschichte. Dass man dieses Erleben Gottes in der Jetztzeit bemerkt, darauf kommt es an.
Es entscheidet über tote oder lebendige Religiosität.“


Fatima-Statue kommt nach Rom

(Kathpress/news.stjosef.at) Zum Gedenken an das Attentat auf Johannes Paul II. vor 25 Jahren (13. Mai 1981) kommt am Samstag die Marienstatue von Fatima nach Rom. Nach Angaben des römischen Pilgerbüros soll die berühmte Madonna vom Flughafen per Helikopter zur Engelsburg geflogen und von dort in einer Prozession zum Petersplatz getragen werden. Im Anschluss an eine Messfeier mit Kardinalvikar Camillo Ruini steht ein Fest zu Ehren von Johannes Paul II. auf dem Programm. Dieser hatte sein Überleben bei dem Schusswaffenanschlag am 13. Mai 1981 stets auf die Hilfe der Gottesmutter von Fatima zurückgeführt, deren Fest an diesem Datum begangen wird (liturgisch als "Gedenktag Unserer Lieben Frau von Fatima"). Eine der beiden Kugeln, die ihn trafen, ließ er in die Krone der Statue einarbeiten. Zuletzt war die Figur im Heiligen Jahr 2000 aus dem portugiesischen Pilgerort nach Rom gebracht worden. Die letzte überlebende Seherin von Fatima, Schwester Maria Lucia dos Santos, war am 14. Februar 2005 im Alter von 97 Jahren in ihrem Kloster in Portugal gestorben. Als Hirtenmädchen hatte sie nach eigenen Angaben zwischen dem 13. Mai und dem 13. Oktober 1917 gemeinsam mit den im Mai 2000 selig gesprochenen Geschwistern Francisco und Jacinta Marto mehrfach die Gottesmutter gesehen. Die Geschwister Marto starben bereits drei Jahre nach den Erscheinungen. Maria Lucia dos Santos war 1921 in ein Kloster eingetreten. - Link: